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Datenschutzbeauftragter und Datenschutz

28. Juni 2020 | Blog

28. Juni 2020

Aufgaben und Pflichten

Datenschutzbeauftragter

Intern oder extern. Qualifikation, Aufgaben, Beauftragung.
Wir schützen Sie und helfen Ihnen. Datenschutz Bewertung nach EU-DSGVO, Sichtung und Bewertung der Altdatenbestände, Aufwandsermittlung zur Herstellung firmenweiter EU-DSGVO Konformität.

Datenschutz, dass sollten Sie wissen.

Betreuung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) durch einen zertifizierten DSB der CamData, heißt unter anderem: Datenschutz Bewertung nach EU-DSGVO, Checklisten für die Personalverwaltung, (Bsp: Zu welchem Zweck werden die Daten benötigt? Datenverarbeitung, Bewerbung, Angebot, Abrechnung, Kontrolle, …), woher kommen die Daten, die bearbeitet werden? (Bewerber, Mitarbeiter, Lieferant, Kunde, …), Überprüfung Zutritt und Zugriff entsprechend der Sicherheitsanforderung (Bsp: Weiß der Betroffene warum Daten erhoben werden und zu welchem Zweck? Vertragsabschluss, Kundenbeziehung, …), Einsicht in die Arbeit am PC, Arbeitsabläufe, welche Programme, Sicherheitseinstellungen, Datenspeicherung, Auftragsverarbeitung (Beispiel: Wie bearbeiten Sie die Daten? Händisch, digital in Listen einpflegen, sortieren, in vorgefertigten Masken eintragen, …), mit welchen Programmen werden Daten bearbeitet? (fertige / eigene Programme/Listen, …), Schulung der betrieblichen Datenschutzbeauftragten, DSGVO Checkliste, Musterformulare.

Wir helfen ihnen EU-DSGVO konform zu arbeiten.

Ab welcher Größe benötigt ein Unternehmen einen DSB? Kann ich einen Mitarbeiter ausbilden oder sollte ich auf externe Dienstleistungen zugreifen? Was sind die Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten? Um nur einige Fragen zu nennen, die uns durch unseren Kunden erreichen. Wir helfen gerne.

Bewertung / Assessing nach EU-DSGVO durch unseren Datenschutzbeauftragten

In Ihrem Haus führen wir mit Ihnen zusammen eine Bestandsaufnahme Ihrer Daten durch. Unsere Hilfe beinhaltet unter anderem:

  • Ersteinschätzung der Datenschutz – Folgenabschätzung (DSFA) – Pflichten durch Datenschutzbeauftragten
  • Sichtung und Bewertung Altdatenbestände – Dokumentation Datenschutz BDSG
  • Identifizierung von Verarbeitungstätigkeiten mit Bezug zur EU-DSGVO
  • Erstellung Masterplan
  • Aufwandsermittlung zur Herstellung firmenweiter EU-DSGVO Konformität
  • Erstellung CamData Formularpaket EU-DSGVO

Datenschutzbeauftragter ab 82,50 € monatlich

Datenschutz Betreuung der EU-DSGVO durch unseren DSB. Weitere Aufgabenbereiche sind: Personal Schulung EU-DSGVO, Bestellung des DSB gemäß §4 EU-DSGVO, Erstellung komplexer Dokumente, Meldung bei Aufsichtsbehörde, EU-DSGVO Assessment, Ansprechpartner für interne und externe Datenschutzanfragen, Prüfung komplexer Sachverhalte, Vertragsgestaltung.

Mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) kommen auf Sie als Unternehmer wichtige Veränderungen zu. Wir helfen Ihnen diese Veränderungen konform umzusetzen.

Vorgangsbearbeitung / Sachbearbeitung

Unsere Leistungen:

  • Schriftwechsel mit externen Dienststellen
  • Sachbearbeitung im Umgriff der Projektabwicklung EU-DSGVO
  • Vorgangs- und Dokumentenbearbeitung
  • Eskalationsmanagement
  • Schulungen, Einweisungen, Einzelschulungen
  • Begutachtung und Compliance Prüfung
  • Erstellung forensischer Berichte
  • Beratung firmeneigener Datenschutzbeauftragten (DSB)
  • Prüfung EU-DSGVO Sachverständigkeit

Datenschutz Managementsystem DSMS

Projektmanagement Werkzeug

Merkmale:

  • CamData EU-DSGVO Datenschutz Managementsystem DSMS
  • monatlich buchbar
  • monatlich kündbar
  • DSMS Projektmanagement Werkzeug für die EU-DSGVO
  • EU-DSGVO Dokumenten Cloud in TIER 3 Rechenzentrum
  • Kollaboration Plattform
  • DataSave Backup

Datenschutz Sachkundeschulung mit Zertifikat

Das Seminar vermittelt Ihnen die wichtigsten Änderungen. Bietet Ihnen praxisbezogene Handlungsempfehlungen. Ihr Unternehmen oder Ihre Behörde werden bestmöglich auf die neue Rechtslage vorbereitet.

Ab wann ist ein Datenschutzbeauftragter nach Datenschutz Grundverordnung DSGVO/BDSG Pflicht? Wie kann man Ihn bestellen und welche Aufgaben hat er?

Ein unbeliebtes Thema in vielen Unternehmen ist die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten. Doch wer braucht überhaupt einen Datenschutzbeauftragten? Was muss, er können und wie kann man ihn bestellen? Ein Überblick:

Wer benötigt einen Datenschutzbeauftragten?

Gemäß Artikel 37 DSGVO benötigen alle Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten, welche personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten. Dies bedeutet, dass auch Unternehmen darunter fallen, die von Personen beispielsweise den Namen, die E-Mail-Adresse, den Wohnort oder Standort und die Kontonummer speichern.

Dazu gehören gemäß Artikel 37 Absatz 1 a) DSGVO auch Behörden und öffentliche Stellen mit Ausnahme von Gerichten. Bei kleineren privaten Unternehmen gibt es eine Ausnahme. Diese müssen dann keinen Datenschutzbeauftragten ernennen oder bestellen, wenn lediglich unter 10 Personen mit personenbezogenen Daten in Kontakt kommen. Zu dieser Gruppe gehören allerdings auch jene, die teilzeitbeschäftigt sind oder selten im Unternehmen mit sensiblen Daten zu tun haben. Die Gesetzesfassung stellt klar, dass auch Personen welche keine Mitarbeiter oder Arbeitnehmer sind, jedoch mit der Datenverarbeitung im Unternehmen beschäftigt sind, zu dieser Gruppe gehören.

Unser-Tipp: Ziehen Sie einen Datenschutzbeauftragten hinzu, falls mehrere Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen sensible Daten bearbeiten. Somit gehen sie künftigen Ungereimtheiten aus dem Weg.

Ein Datenschutzbeauftragter muss dann zwingend hinzugezogen werden, wenn eine Verarbeitung von personenbezogenen und sensiblen Daten stattfindet, bei denen es eine Datenschutz-Folgenabschätzung bedarf. Dazu gehören insbesondere Daten zur ethnischen Herkunft der Person, zum Gesundheitszustand, zur sexuellen Orientierung und zur Religionszugehörigkeit. Auch bei der Übermittlung von personenbezogenen Daten an Dritte oder für Zwecke der Marktforschung ist ein Datenschutzbeauftragter unerlässlich. Das Gleiche gilt für Unternehmen, die auf Ihrem Unternehmensgelände zum Beispiel eine Videokamera installiert haben. Aufnahmen von Mitarbeitern sind grundsätzlich als sensibel zu bewerten. Auch diese Unternehmen sind verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu stellen.

Folgende Informationen gehören zu den personenbezogenen Daten gemäß § 3 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz:

  • Name, Geburtsdatum und Alter
  • Familienstand und sexuelle Neigung
  • Anschrift
  • Telefonnummer, E-Mail-Adresse
  • Kontonummer, Kreditkartennummer, Paypal-Account
  • Kraftfahrzeugnummer, Kfz-Kennzeichen
  • Personalausweisnummer, Krankenversicherungsdaten, Sozialversicherungsnummer
  • Vorstrafen und sonstige polizeiliche Einträge
  • Kundendaten und Personaldaten
  • Gesundheitszustand, Krankendaten, genetische Informationen
  • Zeugnisse und sonstige Werturteile

Die dabei genutzte technische Form der Datenspeicherung, wie Tonbandaufnahmen, Videos, Dokumente, Röntgenbilder, Fotos usw. ist unbedeutend. Alle diese Formen können sensible Daten von Personen enthalten.

Ein Datenschutzbeauftragter ist immer zu bestellen:

  • Bei Verarbeitung von personenbezogenen, sensiblen Daten von Unternehmen ab 10 Mitarbeitern
  • Von Behörden und öffentlichen Stellen
  • Von Auskunfteien
  • Bei Adresshandel, Markt- und Meinungsforschung

Welche Aufgaben und Pflichten hat ein Datenschutzbeauftragter nach der DSGVO?

Folgende Aufgaben kommen dem Datenschutzbeauftragten nach der DSGVO zu:

  • Er ist verpflichtet, Unternehmen über bestehende datenschutzrechtliche Pflichten aufzuklären und deren Einhaltung zu überwachen.
  • Er ist erster Ansprechpartner für die Anfragen von Behörden und Betroffenen.
  • Er führt das Verarbeitungsverzeichnis (früher Verfahrensverzeichnis).
  • Der Datenschutzbeauftragte berät und unterstützt Unternehmen bei der Durchführung der Datenschutz – Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO.
  • Er ist Ansprechpartner für Geschäftsführung, Mitarbeiter, Vertrieb und Marketing in allen Fragen im Umgang mit Nutzer- und Kundendaten.

Wie viel kostet ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter?

Bei der Frage, ob ein interner Datenschutzbeauftragter bestellt werden soll, lohnt es sich vorher eine Kostenkalkulation aufzustellen, welche Kosten in diesem Fall anfallen würden. Oftmals werden in solchen Kalkulationen Posten wie Zeitaufwände, Aus und Weiterbildung, Reisekosten oder auch personelle Unterstützung außer Acht gelassen. Wenn man all diese Kosten miteinkalkuliert, kommt man auf eine ungefähre Schätzung, was ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter kosten kann.